Kompetente und ganzheitliche Pflege in der Einrichtung Clus

In der Clus finden alte, schwache und schwerkranke sowie sterbende Menschen einen Raum, in dem sie sich wohlfühlen sollen, liebevoll sowie fachlich gut gepflegt und betreut leben können

Wenn aufgrund von veränderten Umständen verhindert wird, in den eigenen vier Wänden entspannt und wie gewohnt weiterzuleben, ist die Clus gGmbH in Schöningen ein besonderer Anlaufpunkt. In der alteingesessenen Einrichtung finden alte, schwache und schwerkranke sowie sterbende Menschen einen Raum, in dem sie sich wohlfühlen sollen, liebevoll sowie fachlich gut gepflegt und betreut leben können.

Das 1966 errichtete und zwischenzeitlich erweiterte Gebäude bietet 122 Menschen Platz in der Kurz- und Langzeitpflege. Eine angeschlossene Wohnanlage stellt weitere 18 Einheiten für ein betreutes Wohnen zur Verfügung. Eine eigene Kapelle und zahlreiche Angebote geben die Möglichkeit, den Alltag interessant und kreativ zu gestalten. Relativ neu in der Clus ist der Palliativbereich mit sieben stationären Betten in modernen Zimmern.

Andrea Geffers ist laut Heimleiter Michael Knobel die einfühlsame Seelsorgerin und Ansprechpartnerin, wenn Patienten nichtmedizinische, psychosoziale Anliegen haben und sich einfach einmal aussprechen wollen

»Der Verwaltungstrakt unserer Cluseinrichtung wurde im März zugunsten einer palliativen Pflege eingerichtet. Als relativ autarker Trakt eignet
er sich besonders gut und bietet den Patienten eine gewisse Ruhe«, beschreibt Heimleiter Michael Knobel. Der ausgebildete Krankenpfleger hat 2007 bereits ein Hospiz in Braunschweig aufgebaut. Seine beruflich und persönlich gesammelten Erfahrungen mit dem Sterben vermitteln den Patienten
ein Gefühl von kompetenter Geborgenheit. Das gilt ebenso für ihn selbst wie auch das Team. »Unsere Mitarbeiter sind ausgebildete Fachkräfte und
werden stets weitergebildet. Palliativ kommt von ›palliare‹ – ummanteln –, das bedeutet eine ganzheitliche Versorgung. Das beginnt bei den medizinischen Problemen, die den Palliativpatienten natürlich betreffen. In diesem Bereich bieten wir eine hervorragende Versorgung. Doch auch auf psychosozialer Ebene müssen wir agieren – am Patienten selbst wie auch mit der Familie und Angehörigen. Die Auseinandersetzung mit dem Tod ist nicht allein mit Schmerztherapie zu behandeln«, so Knobel. Beispielweise bietet das Haus Trauercafés und Trauergruppen an, in denen sich Menschen mit ihren Sorgen und Erfahrungen austauschen können. »In diesem Zusammenhang muss ich Andrea Geffers herausheben, die in unserem Hause ganz besonders einfühlsam auf Menschen zugehen kann.«

Ansprechende Bilder von fliegenden Seifenblasen eines regionalen Fotografen zieren den im März eingerichteten modernen Palliativtrakt der Cluseinrichtung. Fotos (3): Lükemann

»Wir möchten das Leben erleichtern und bei der Bewältigung des Alltags in erforderlicher Weise behilflich sein«, beschreibt die Clus auf ihrer Internetseite. »Und es geht um die maximale Lebensqualität bis zum Schluss«, fügt Michael Knobel hinzu.
Diese recht neue und wichtige Zusatzleistung der Clus bedarf des Vertrauens, das dem Hause bislang entgegengebracht wird. Eine langjährige und umfangreiche Vernetzung in Schöningen und die Möglichkeiten im Hause erlauben zudem ein breites Angebot für alle Bereiche der Einrichtung. Weitere Informationen rund um die Clus gGmbH – einem Verbundsmitglied der Dachstiftung Diakonie – finden Sie auf www.dachstiftungdiakonie.de/gesellschaften/diakonische-gesellschaftwohnen-und-pflege-clus/clusggmbh/.