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Die »Kräuterwichtel« sind in ihr neues Domizil gezogen

Kürzlich zogen die Kinder und Mitarbeiter der Kindertagesstätte »Kräuterwichtel« nach langer und schwieriger Bauzeit in den sanierten, nun lichtdurchfluteten und modernen Gebäudekomplex der alten Grundschule in Hoiersdorf ein.
Die Eröffnung des neuen »Kräuterwichtel«-Domizils war gut besucht

Das Gebäude wurde grundhaft saniert, barrierefrei hergerichtet und so umgebaut, dass es die energetischen Anforderungen der Effizienzhausstufe 70 erreicht. »Es wurde ein wunderbarer Ort zur Kinderbetreuung geschaffen«, bescheinigten Schöningens Bürgermeister Malte Schneider und Kita-Leiterin Christina Bienias. Eigentümer Lars Wreczycki, der gut 3,3 Millionen Euro in die Kita »Kräuterwichtel« investiert hat, erklärte, dass der Keller zunächst erstmal aufwendig trockengelegt werden musste, bevor dort die Mitarbeiterräume entstanden. »Der Zustand des alten Gebäudes erwies sich wesentlich schlechter als angenommen«, ergänzte Architektin Petra Wehmeyer.


Die Kita bietet nun für 48 Kinder – zwei Krippengruppen und die integrative Gruppe – 500 Quadratmeter Nutzfläche. Dazu gehören drei Gruppenräume, ein Bewegungsraum, Spielflure und ein 1 600 Quadratmeter großes Außengelände mit neuen Spielgeräten. »Geheizt wird mit einer Wärmepumpe, Strom wird von der in Kürze auf dem Dach montierten Photovoltaikanlage produziert«, teilte Wreczycki mit.

In die Herrichtung des neuen Gebäudes flossen Fördermittel vom Land Niedersachsen und dem Landkreis Helmstedt. Stephan Krienke, Vertriebspartner der Öffentlichen Versicherung in Schöningen, spendete zudem die neue Bestuhlung für den Kita-Gruppenraum.


Das Betreuungsangebot der Stadt Schöningen wächst mit dieser Einrichtung um 30 Krippenplätze. Die städtische Kita »Kräuterwichtel« wird dabei auch am neuen Standort nach dem Kneipp-Konzept arbeiten. Bereits seit zehn Jahren ist die Kindertageseinrichtung zertifiziert. Kneipp-Rituale gehören zum Alltag der Kinder. Neben Wasseranwendungen und Bewegungsangeboten werden vor allem Kräuter gepflanzt, genutzt und verarbeitet. Daher lag es auch nahe, die Gruppen nach Wildpflanzen zu benennen: »Bärlauch«, »Löwenzahn« und »Gänseblümchen.«