Sporthallenneubau wurde mit einem Oel-Niedertemperatur-Heizkessel ausgestattet

Im Jahr 1965 eröffnete der Roklumer Sportverein sein mit viel Eigenleistung erbautes Sportheim. Von 1994 bis 1996 erfolgte der Bau der Halle. Das Sportheim und die Sporthalle werden von zahlreichen Sportvereinsmitgliedern sowie anderen Vereinen und Gruppierungen des Dorfes oft benutzt. Zurzeit des Sporthallenneubaus wurde die Heizungsanlage mit einem Oel-Niedertemperatur-Heizkessel ausgestattet. »Wir wollen unsere Heizungsanlage erneuern«, informierte Vorsitzender Dieter Wagner während der Hauptversammlung im April 2019. In den vergangenen Wochen fanden die Arbeiten statt. Die Heizungsanlage aus dem Jahr 1994 wurde gegen eine moderne Gasheizung ausgetauscht. »Unsere Solaranlage blieb erhalten«, informierte Wagner. Eingebaut haben Fachleute der Firma Plagemann & Sohn aus Schöppenstedt einen Gas-Brennwertkessel sowie die Gasleitung und das Abgassystem für einen raumluftunabhängigen Betrieb. Zudem wurden die drei Heizungsgruppen, der Solarspeicher mit der Solarstation, Armaturen, Rohrleitungen und mehr erneuert. »Zur Verringerung des Warmwasser- und Energieverbrauchs haben wir die Duscharmaturen durch Selbstschlussarmaturen ersetzt«, ergänzte Kassenwartin Erika Wagner die Ausführungen des Vorsitzenden. Mit dieser Maßnahme lassen sich der Energiebedarf und der CO2-Ausstoß erheblich verringern. Der SV Roklum bekam eine finanzielle Unterstützung durch den Landkreis Wolfenbüttel, den Landessportbund Niedersachsen (LSB), die Stiftung »Zukunftsfonds Asse«. Unser Bild zeigt an der neuen Heizungsanlage (v. l.): Meister Robert Miehe (Firma Plagemann & Sohn), Vorstandsmitglied René Rabanus und Wofgang Ebe (Plagemann & Sohn).