Konzertabend mit Triomanie in der Mühle Liesebach

Der mit bunten Strahlern illuminierte Hof der Mühle Liesebach mit seiner frisch sanierten Fassade kündete davon, dass an diesem Abend was los sein würde auf dem Mühlengelände: Triomanie spielte auf und zog weit mehr Publikum in den Versammlungsraum, als es sich der Räbker Förderverein Mühle Liesebach je hätte erträumen lassen.

Dank Anwendung der 2G-Regel nahm so ein ungezwungener Konzertabend seinen Lauf. Erstaunlich viele der Konzertbesuchenden kamen aus der näheren und ferneren Umgebung, ein Beleg dafür, dass Musik mit Strahlkraft Menschen in das 7-Mühlöen-Dorf am Elmesrand lockt.

Triomanie nahmen mit in eine musikalische Zeitreise aus Pop und Rock der letzten Jahrzehnte, wobei sie jedes Stück gekonnt arrangieren und neu interpretieren. Songs zu covern ist kein leichtes Geschäft, Triomanie jedoch beherrschen diese Kunst exzellent.

Kaum noch auf den Stühlen hielt sich das Publikum spätestens beim Stück „Am Fenster“ von City, ein Stück, dass nach Einschätzung einer Besucherin eigentlich nicht zu covern sei. Triomanie gelingt jedoch das Unmögliche auf spielerisch leichte Art, als sei es eine Selbstverständlichkeit.

Die drei Bandmitglieder harmonieren perfekt, fast symbiotisch ergänzen sie sich in ihren musikalischen Fähigkeiten. Sängerin Claudine Finke zieht mit kraft- und zugleich gefühlvollem Gesang das Publikum in Bann, Geiger Miko Mikulicz scheint ein Magier mit Bogen zu sein, während Gerd Vibrans virtuos die Tasten seines Keyboards bedient. An manchen Stellen mit Gitarre und Percussion ergänzt erhalten so bekannte Hits einen ganz eigenen, mitnehmenden Klang.

Dass die Band vom Publikum kaum von der Bühne gelassen wurde – wen verwundert es nach einem Abend, an dem ein musikalisches Highlight das nächste jagte.

Für den Räbker Förderverein bleib nach Abzug aller Aufgaben dank der Spendenfreudigkeit der Gäste eine erfreuliche Summe übrig, die linear in die Restaurierung der Anlage fließ.