Großbrand in Schöppenstedt – Reifenlager steht in Flammen

Ein Großbrand in einem als Reifenlager genutzten Gebäude in Schöppenstedt hat am frühen Dienstagmorgen rund 140 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei in Atem gehalten. Nach Informationen von Samtgemeindebrandmeister Jan Fischer alarmierten erste Anwohner die Feuerwehr in der Nacht gegen 3.15 Uhr aufgrund von berstenden Scheiben und aufsteigenden Rauchschwaden.

Als die Einsatzkräfte am Brandort im Schwarzen Weg eintrafen, stand das unbewohnte Gebäude, in dem rund 1400 Reifen lagerten, bereits bis in den hinteren Teil lichterloh in Flammen. Probleme mit der Wasserversorgung am schwer zugänglichen Brandort erschwerten die Löscharbeiten, sodass neben dem Hydranten zwei Löschwasserleitungen aus der rund 700 Meter entfernten Altenau und aus dem anliegenden Sauerbach aufgebaut werden mussten. Dafür und aufgrund der immensen Rauchentwicklung mussten mehrere Straßen rund um den Brandort für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Anwohner wurden zudem aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Mit dem Einsatz einer Drehleiter konnte der Brand des Gebäudes bis in die frühen Mittagsstunden unter Kontrolle gebracht werden. „Da der Dachstuhl komplett zerstört wurde, war ein direktes Betreten des Gebäudes für unsere Einsatzkräfte nicht möglich. Die Löscharbeiten mussten von außen durch das Dach durchgeführt werden. Nachdem die Flammen gelöscht waren, wurde das Gebäude abgeschottet und mit Schaum geflutet, der ein erneutes Entfachen einzelner Brandherde verhindern soll. Personen sind bei dem Brand nicht zu Schaden gekommen“, berichtete Jan Fischer.

Brandermittler der Polizei Salzgitter haben derweil ihre Arbeit aufgenommen, um aufzuklären, wer oder was das Feuer ausgelöst hat. Angaben zur Höhe des Sachschadens gibt es bisher keine.

Weitere Hintergrundinformationen zum Großbrand finden Sie in der Printausgabe des Stadtspiegels am 23. Oktober.