Gedenkstätten in Sachsen-Anhalt öffnen wieder

Aufgrund der aktuell sinkenden Inzidenzwerte in Sachsen-Anhalt können die Gedenkstätten wieder öffnen. Für den Besuch der his-torischen Orte gelten aber noch Einschränkungen.

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„Wie der gesamte Kulturbereich litten auch die Gedenk- und Erinne-rungskultur unter den Folgen der Pandemie. Seit November 2020 konn-ten die Gedenkstätten in Sachsen-Anhalt nur für kurze Zeitspannen und unter großen Einschränkungen öffnen. Durch die Anstrengungen aller Bürgerinnen und Bürger haben wir es in den vergangenen Wochen und Monaten geschafft, dass die Inzidenzwerte in unserem Bundesland sin-ken. Von daher ist es sehr erfreulich, dass die Gedenkstätten wieder öff-nen und ihre pädagogischen Angebote unterbreiten können“, so der Stiftungsratsvorsitzende Dr. Gunnar Schellenberger.

Folgende Gedenkstätten sind ab dem 1. Juni 2021 wieder geöffnet:
• die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin,
• die Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“ Bernburg,
• die Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale),
• die Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg und
• die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn.

Die Gedenkstätte für die Opfer des KZ Langenstein-Zwieberge sowie die Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen werden voraus-sichtlich in der kommenden Woche ebenfalls für den Besuchsverkehr öffnen. Aktuell können Besucherinnen und Besucher nur das Außenge-lände besichtigen.

Der Besuch der Gedenkorte ist pandemiebedingt mit Einschränkungen verbunden. Diese variieren zwischen den einzelnen Gedenkstätten.

Welche Einschränkungen und Voraussetzungen für einen Gedenkstät-tenbesuch bestehen, kann auf der Internetseite der Stiftung Gedenk-stätten Sachsen-Anhalt www.erinnern.org eingesehen werden.


Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt
Umfassungsstraße 76
39124 Magdeburg

Tel: 0391 244 55 930
Fax: 0391 244 55 998
Mail: info-geschaeftsstelle@erinnern.org
Web: www.erinnern.org