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Erster Spatenstich für geförderten Wohnraum im Sonnenkamp

Gemeinsam mit Wolfsburg Oberbürgermeister Dennis Weilmann, und der Lokalpolitik hat die Sahle Wohnen GmbH & Co.KG im Sonnenkamp den symbolischen ersten Spatenstich für den Rohbau des ersten von drei Mehrfamilienhäusern von öffentlich geförderten Wohnungen getätigt, nachdem die ersten Eigenheime des Quartiers bereits kurz vor ihrer Fertigstellung stehen. Dieser Schritt sei ein nächster Meilenstein des zukunftsweisenden Stadtquartiers. Der Sonnenkamp ist Norddeutschlands größtes Baugebiet, in dem in den kommenden zehn Jahren auf einer Fläche von 155 Hektar zwischen den Ortsteilen Nordsteimke und Hehlingen bis zu 3.000 Wohneinheiten entstehen werden.

Im Rahmen dieses symbolischen ersten Spatenstichs schwangen Oberbürgermeister Dennis Weilmann, Erster Stadtrat Kai-Uwe Hirschheide, der Vorsitzende des Planungs- und Bauausschusses Kai Kronschnabel, Barnstorf/Nordsteimkes Ortsbürgermeister Philipp Kasten, die städtische Projektleiterin des Sonnenkamp Kerstin Schöbel und Friederich Sahle, Geschäftsführer Sahle Wohnen GmbH & Co. KG im Quartier 3 gemeinsam den Spaten für diesen wichtigen Baufortschritt. In diesem realisiert das Wohnungswirtschaftsunternehmen aus Greven drei Mehr-familienhäuser mit insgesamt 46 Wohnungen ausschließlich für Mieterinnen und Mieter mit Wohnberechtigungsschein (WBS), wovon vier Einheiten für Rollstuhlfahrende geeignet sind. Damit leistet Sahle Wohnen einen wichtigen Beitrag, um den Bedarf an mietgeminderten Wohnungen in Wolfsburg zu decken. Zukünftig werden mindestens 25 Prozent aller Mietwohnungen im Sonnenkamp öffentlich gefördert sein. Darüber hinaus werden ebenfalls Reihenhäuser im Quartier 3 mietgemindert angeboten.

Wohnraum für alle

Wolfsburgs Oberbürgermeister Dennis Weilmann zeigte sich in seiner Begrüßung zum Spatenstich von der Geschwindigkeit begeistert, in der dieses bedeutende Wohnbauprojekt vonstatten gehe. „Es ist schön zu sehen, wie schnell sich das größte Baugebiet, das im Rahmen unserer großen Wohnbauoffensive entsteht, entwickelt. Im Sommer sollen hier bereits die ersten Wolfsburgerinnen und Wolfsburger wohnen. Und dieser Spatenstich bringt nun die ersten 46 öffentlich geförderten Wohneinheiten in Geschosswohnungsbauten auf den Weg. Damit gibt es neben den Eigenheimen für junge Familien diese notwendigen Angebote für alle – für Singles, für Senioren, für Menschen mit Handicap, mit einer eigenen Kita und Spielplatz. Umso dankbarer sind wir Sahle Wohnen, das dies nun möglich ist und das sie trotz aller aktuellen Widrigkeiten nicht nur an dem Projekt festhalten, sondern es mit großem Einsatz vorantreiben“, so der CDU-Politiker. Zudem war es Dennis Weilmann eine sichtliche Freude, den Namen der Haupterschließungsstraße des Sonnenkamps als „Sonnenkamp Allee“ erstmals bekannt zu geben, der mithilfe „toller und engagierter Beteiligungsformate, beispielsweise durch die Kinder der Grundschule Hehlingen“ erdacht wurde. In diesem Zuge dankte er auch dem Ortsbeirat, der viele der guten Vorschläge der Beteiligten annahm.

Friederich Sahle hob in seiner Bekundung hervor, dass es mit Beginn der Planung wichtig gewesen sei, das Baugebiet zwar stadtnah, aber nicht zu urban zu gestalten. „Der Sonnenkamp soll sich gut in die Landschaft integrieren. Die Eigenheime haben zwar ihre Gärten, aber auch alle anderen Parteien sollen von dem Grün der Umgebung partizipieren. Das Quartier soll eine Art Gartenstadt sein“, so der Geschäftsführer. Dabei orientiere sich das Familienunternehmen an Familien und Objekten für die breite Bevölkerung – nicht an Luxusimmobilien. Bereits 2017 haben die Stadt Wolfsburg und die Groth-Sahle Projektentwicklung GmbH & Co. KG in einem städtebaulichen Rahmenvertrag beschlossen, dass im Sonnenkamp „Wohnen für ALLE“ in einem vielfältigen, barrierefreien und zukunftsfähigen Wohngebiet mit bezahlbaren Mieten geschaffen werden soll. Dementsprechend ist es Sahle Wohnen wichtig, modernen Wohnraum bezahlbar zu gestalten.

Das Quartier 3 und der Sonnenkamp

Im ersten Wohnquartier des Sonnenkamps sind aktuell rund 480 Wohneinheiten geplant, wovon circa 350 zur Miete angeboten werden sollen. Die Baugenehmigungen für die ersten sieben eingereichten Wohnblöcke mit insgesamt 93 Mietwohneinheiten wurden bereits erteilt. Darüber hinaus entsteht eine moderne 6-zügige Kindertagesstätte mit drei Kindergarten- und drei Kinderkrippengruppen für insgesamt 120 Kinder. Quartiersgaragen sollen zukünftig für eine verkehrsberuhigte und sichere Umgebung sorgen. Die vorbereitenden Tiefbau- und Kanalarbeiten für den Hochbau des ersten Bauabschnittes des Mietwohnungsbaus sind bereits abgeschlossen und sollen für das gesamte Quartier 3 planmäßig in diesem Sommer finalisiert werden. Darüber hinaus ist der Endausbau des ersten Wohnhofs, in dem insgesamt 23 Eigenheime entstehen, ab Juli geplant. Neben dem benötigten Wohnraum von insgesamt 3.000 Wohneinheiten für das gesamte Areal Sonnenkamp erstellen Sahle Wohnen und die Stadt Wolfsburg auch alle ergänzenden Sozial- und Bildungseinrichtungen wie Kitas, Grundschule (Campus), Sport- und Nahversorgungseinrichtungen, vielfältige Freizeitangebote und nicht zuletzt die „Grüne Mitte“ mit Naherholungsangeboten und einer hohen Aufenthaltsqualität für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner des Sonnenkamps und der umliegenden Ortsteile.

Sahle Wohnen

Sahle Wohnen, das heute bereits in über 40 Städten und seit 25 Jahren auch in Wolfsburg vertreten ist, versteht sich nicht nur als Anbieter von reinem Wohnraum, sondern steht seit 60 Jahren auch für gutes und zufriedenes Wohnen. „Wir begreifen Wohnen als ein Grundbedürfnis und emotionales Gut“, erklärte Friederich Sahle. „Die eigentliche Arbeit fängt bei uns nach Abschluss des Mietvertrages an, da erst ab diesem Zeitpunkt Wohnen für unsere Kundinnen und Kunden erlebbar wird.“ Ein aktiv gelebtes Quartiersmanagement, das die Belange aller Generationen berücksichtigt, soll im Sonnenkamp zukünftig zu einem nachhaltigen nachbarschaftlichen Miteinander und Engagement untereinander beitragen. „Unsere zukünftigen Mieterinnen und Mieter sollen sich in einer sauberen und sicheren Umgebung wohlfühlen und in einer Nachbarschaft leben, die sich möglichst durch Rücksichtnahme, Toleranz und Hilfsbereitschaft auszeichnet“, ergänzte Sahle. Dass dieser Ansatz Erfolg verspricht, zeigt sich bereits heute in dem Sahle-Wohnquartier in Reislingen Süd-West.

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