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Erster Niedersächsischer Revieraustausch – Strukturwandel im Mittelpunkt

Am 18. und 19. April kamen auf der Burg Warberg im Landkreis Helmstedt über 70 Interessierte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Landesebene und Verwaltung zusammen, um den Strukturwandel im Helmstedter Revier und der Stadt Wilhelmshaven sowie dem Landkreis Friesland in den Mittelpunkt einer Tagung zu rücken.

Fotos: Wirtschaftsregion Helmstedt, Maik Schöttke

Dieser erste Niedersächsische Revieraustausch sollte die Initialzündung einer kooperativen Zusammenarbeit sein und hat die Erwartungen deutlich erfüllt. Denn in beide Regionen fließen bis zum Jahr 2028 insgesamt fast 250 Mio. Euro Strukturstärkungsmittel, beide Regionen gestalten einen Strukturwandel aktiv. So unterschiedlich auch die Ausgangslagen sind, so vergleichbar sind die Förderstrukturen und die Herausforderungen.

Im Rahmen einer Arbeitstagung wurden beispielsweise die Projekte „Jade Weser Park“, „Transformation eines fossilen Energiestandortes“ oder die “Machbarkeitsstudie zu einem möglichen Gewerbegebiet A2/A39“ vorgestellt und diskutiert. Hierbei kamen Hemmnisse, Herausforderungen aber insbesondere Lösungen bei der Gewährung von Fördermitteln zur Sprache. Begleitet von zwei Landesministerien, den beiden Ämtern für regionale Landesentwicklung sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Stadträten, Kreistagen, dem Regionalverband Großraum Braunschweig und von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern wurde dieser spannende Revieraustausch mit Leben gefüllt.

Als Impulsgeber der gemeinsamen Abendveranstaltung standen als Speaker Alexander Leonhardt, Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft Wilhelmshaven, Heiko Jahn, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, Christopher Toben, Geschäftsführer der Niedersächsischen Landgesellschaft zur Verfügung.

Den Abschluss bildete eine gemeinsame Rundreise im Revier am Vormittag des 19. April.

Hierbei wurde vor Ort unter anderem am Kraftwerk Buschhaus und am Lappwaldsee Station gemacht, jeweils begleitet von Kurzvorträgen der verantwortlichen Institutionen vor Ort.

Zur Rundreise haben sich die Teilnehmenden natürlich stilecht im „Helmstedt-Bus“ der KVG, der seit dem Sommer 2023 mit Motiven des Landkreises Helmstedt gestaltet ist, auf den Weg gemacht.

Der Landrat des Landkreises Helmstedt, Gerhard Radeck, beschrieb: „Inspiration und der stetige Austausch sind der Kern von Erfolg. Ich freue mich daher über diese erfolgreiche Veranstaltung, eine ausgebuchte Burg und ganz viel Input für unseren Marathon des Strukturwandels im Helmstedter Revier.“ Eine Fortsetzung soll seiner Meinung nach folgen. Auch der Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Helmstedt, Thomas Klein sieht die Veranstaltung als Erfolg und schaut somit positiv auf kommenden Austausch: „Abstimmung und Zusammenarbeit ist eine der wichtigsten Währungen im Geschäft der Wirtschaftsförderung. Wie wichtig dieses Format des Revieraustausches dafür ist, haben wir mit über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Multiplikatoren und Partnern ganz deutlich dargelegt. Ich freue mich daher schon sehr auf die Fortsetzung.“