Einkaufshilfe der Jusos im Landkreis: eine Bilanz

Die große Zeit des Ansturms ist vorbei, die Jusos im Landkreis Helmstedt beenden erfolgreich ihr kostenloses Angebot für Botengänge und Einkäufe. Dies ist möglich, da die Nachfrage in den vergangenen Wochen aufgrund der sich entspannenden Lage stark zurückgegangen ist.

Jetzt ist es Zeit, eine Bilanz zu ziehen: Wer waren die Menschen, welche die Jusos kontaktiert haben, welche Schicksale verbergen sich dahinter? Beispielhaft wird dies an dem Beispiel einer selbst nicht mehr so jungen Tochter zeigen, die sich um ihren über 90 Jahre alten Vater sorgte und selbst zur Risikogruppe gehört. »Die Jusos haben mich beruhigt. Zu wissen, dass es junge Menschen gibt, die helfen, das hat dafür gesorgt, dass ich diese Sorge nicht mehr auf meinen Schultern hatte«, teilte die Frau glücklich mit. Für ihren Vater waren die Jusos mehrfach einkaufen. Auch andere Geschichten waren dabei. So kam es vor, dass man sich an die Jusos wandte, um am Bahnautomaten Fahrkarten zu kaufen, da man selbst Angst hatte, sich an den Tasten oder am Touchscreen mit dem Coronavirus zu infizieren. Auch bei solchen Dingen haben die Jusos gerne geholfen. Erschütternd war für dabei festzustellen, dass viele Anrufer darum gebeten haben, beim Einkaufen auf Angebote und den Preis zu achten, da sie mit sehr wenig Geld im Monat auskommen müssen. Ja, Armut gibt es auch bei uns, dies mussten auch die Jusos im Landkreis Helmstedt feststellen. Dennoch blicken sie mit Freude auf ihr Hilfsangebot zurück. Sie wissen, dass sie vielen Menschen im gesamten Landkreis Helmstedt geholfen und ihnen ihre Sorgen genommen haben.