Bürgermeister zufrieden mit der Gesamtsituation

Räbkes Bürgermeister Rainer Angerstein gab dem Stadtspiegel einen Überblick über die Entwicklung des Elmortes und zeigt sich weitgehend äußerst zufrieden. Die Attraktivität sei zuletzt noch deutlich gesteigert worden und erhalte positive Rückmeldung durch die große Nachfrage nach Wohnraum.
Das Neubaugebiet »Bischofsberg« erfreut sich großer Beliebtheit. Die Nachfrage nach Bauplätzen ist enorm

»Mit der aktuellen Situation in Räbke bin ich sehr zufrieden und glücklich, genau wie der Gemeinderat«, sagt Ortsbürgermeister Rainer Angerstein. Damit bezieht er sich auf die Dorfentwicklung in den vergangenen Jahren, ganz aktuell und in Zukunft. Einer der Hauptgründe für die gute Lage sei das Neubaugebiet »Bischofsberg«. Bereits 2002 wurde ein Bebauungsplan erstellt, der 85 neue Bauplätez ausweisen sollte. Im Herbst 2016 wurde mit der Erschließung von letztendlich 70 Parzellen be­gonnen, und die ersten Plätze wurden 2017 vergeben. »Die Vergabe des Baugrundes erfolgt in Abschnitten. 2017 haben wir elf Plätze freigegeben, 2019 waren es 22. Sie sind alle weg und es wird bereits fleißig gebaut«, so Angerstein. Kommendes Jahr sollen weitere Plätze vergeben werden. Ob es wieder elf oder gleich über 30 auf einmal geben wird, ist noch unklar, aber die Nachfrage ist groß. Aktuell besteht eine Warteliste, für die sich Interessenten über Rainer Angerstein unter 0 53 55/2 85 oder seine erste Stellvertreterin Simone Köppnick (0 53 55/61 50) anmelden können. »Das Baugebiet ist eine gute Chance, nach Räbke zu ziehen, denn ansonsten haben wir keinerlei Leerstand – sowohl im Kern als auch in den Randgebieten. Ich muss leider vielen Bewerbern absagen«, so der Bürgermeister.

Vor einigen Wochen wurde der neue Spielplatz am Neubaugebiet »Bischofsberg« eröffnet
Der Abenteuerspielplatz am Jugend- und Gästehaus wurde kürzlich um ein Piratenschiff und ein kleines Boot erweitert

Alle Plätze des Neubaugebietes erhalten Breitbandausbau durch die Telekom. Auch ein Großteil des Ortes wird aktuell mit Breitband durch Vodafone ausgestattet. Hier allerdings zeigt sich ein Wehrmutstropfen. Denn für das Kerngebiet ist kein Ausbau vorgesehen. Sehr zum Ärger des Gemeinderates, der mittlerweile mehrfach beim Landkreis vorsprach, um das zu ändern. Doch hier gebe es jedoch aus »markttechnischen« Gründen (Angerstein) keine Möglichkeit, da dieser Bereich durch einen anderen Anbieter belegt sei.
Ebenfalls wurde als Teil des Neubaugebietes kürzlich ein neuer Spielplatz fertiggestellt. Er war von vornherein als Vorgabe im Bebauungsplan für das Neubaugebiet integriert worden. »Vor vier Wochen konnten wir den Kindern den Spielplatz zur Verfügung stellen. Er wird bereits fleißig bespielt. Eine offizielle Eröffnung ist aufgrund der Corona­pandemie ausgefallen. Das wollen wir nachholen – vielleicht in Form eines großen Familienfestes«, verspricht Angerstein. Parallel zum Bau dieses Spielplatzes wurde auch der Abenteuerspielplatz – federführend durch Simone Köppnick und Carsten Seidel –
beim Jugend- und Gästehaus um ein großes Piratenschiff und eine kleine »Kogge« erweitert. Die Gemeinde hat für beide Spielplätze weit über 30 000 Euro aus eigenen Mitteln investiert, aber »das war es uns wert«, meint der Bürgermeister. »Unsere finanzielle Situation ist momentan sehr gut, und wir benötigten nicht einmal eine Genehmigung des Haushalts – eine äußerst attraktive Situation.« Der Abenteuerspielplatz, dessen Anziehungspunkt neben dem neuen Schiff auch die Seilbahn ist, ist Teil eines großen Ensembles aus Jugend- und Gästehaus der 2019 fertiggestellten Kindertagesstätte mit 25 Kindergarten- sowie 15 Krippenplätzen (ganztags mit Sonderöffnungszeiten) sowie großer Freizeitanlage und Weideflächen, stellt Angerstein die Attraktivität explizit heraus.