Bikepark-Pumptrack entsteht oberhalb des Elmstadions

Unter breiter Beteiligung nahmen kürzlich Bauherr, Bauschaffende und Projektinitiatoren den offiziellen Spatenstich für das zentrale Element des Schöninger Bikeparks oberhalb des Elmstadions vor.

Bürgermeister Malte Schneider (6. v. r.) beim Ersten Spatenstich für den Schöninger Bikepark mit (v. r.) Max Büttner (Dirtways), Helmut Wensing (Bürgerstiftung Ostfalen), Kai Engel (Stadt Schöningen), Henry Bäsecke (Leader-Vorsitz Grünes Band), Michael Schmidt (Leader-Regionalmanager) und Stadtjugendpfleger Christian Nöring
Foto: Anke Grundmann

Bereits im Jahr 2020 hatte die Projektidee auf Initiative des Jugendfreizeitzentrums Gestalt angenommen. Es folgte eine intensive Planungsphase unter Beteiligung der Jugend, die schließlich in der Präsentation des Bikeparks in den Schöninger Gremien mündete. Hier fand er umfangreiche Zustimmung, sodass schließlich ein entsprechender Förderantrag gestellt wurde. Adressat war die lokale Aktionsgruppe der Leader-Region »Grünes Band im Landkreis Helmstedt«. Hier überzeugte das Vorhaben ebenfalls, und 100 000 Euro wurden bewilligt.
Nach umfangreicher Vorarbeit konnte nun mit dem Bau des sogenannten Pumptracks begonnen werden. Für die Planung verantwortlich sind sowohl Dirk Vollmer (Bikesolution) als auch die Teilnehmer der Planungsworkshops, die im Jugendfreizeitzentrum stattfanden. Der asphaltierte Pumptrack kann mit Fahrrädern, Skateboards, Inlinern, Rollern, Laufrädern und ähnlichen fahrbaren Untersätzen genutzt werden. Seine Fertigstellung ist für Ende November geplant. Gebaut wird unter der Leitung von Max Büttner von der Firma Dirtways.
Eine zusätzliche Unterstützung gibt es durch die Jugendfreizeitinitiative, die sich wiederum über 20 000 Euro Förderung durch die Bürgerstiftung Ostfalen freuen kann. Diese Summe fließt in die Gestaltung des Umfeldes. Dabei sollen auch die Jugendlichen kräftig Hand anlegen.
»Dieser Spatenstich war lange ersehnt. In Kürze wird der Schöninger Bikepark endlich greifbar sein«, so Bürgermeister Malte Schneider, der beim Spatenstich die Gelegenheit nutzte, um anzukündigen, dass gegebenenfalls auch der Bau des zweiten Elementes, des Dirtparks, von einer Leader-Förderung profitieren kann: »Unser Ziel ist die Errichtung einer Sport- und Freizeitanlage, die für jeden zugänglich und nutzbar ist und möglichst vielen Interessen entgegenkommt.«