Begegnungscafé auf großer Fahrt nach Bremerhaven

Mit mehr als 40 Teilnehmern, die aus Krisengebieten geflüchtet und im Raum Schöppenstedt untergekommen sind, sowie einigen Einheimischen unternahm das Begegnungscafé eine Fahrt mit dem Doppeldeckerbus zum Klimahaus Bremerhaven.

Von der Aussichtsplattform des Hotels »Sail City« bot sich ein
beeindruckender Anblick.

Wolfgang Isensee, ehrenamtlich tätig für die Flüchtlingshilfe des DRK-Kreisverbands Wolfenbüttel, musste wegen der Corona­pandemie zunächst Namen, Adressen und Telefonnummern erfassen. Nach Desinfektion und Aufsetzen von Masken ging es um 7.45 Uhr los. Nach Umfahren eines Staus auf der Autobahn wurde das Klimahaus mit leichter Verspätung erreicht.

Bremerhaven liegt auf dem 8. Längengrad Ost. Der Erbauer des Klimahauses hat eine Reise rund um den Erdball gemacht und stellt diese Reise, die Landschaften und Menschen, ihre Lebensweise, das Klima und die Veränderungen dar. Die Teilnehmer begaben sich auf seinen Spuren zu fünf Kontinenten und neun Stationen. Von Bremerhaven in die Schweiz, weiter nach Sardinien, die Wüste im Niger, den Regenwald in Kamerun, die Antarktis, Samoa in der Südsee, Alaska, die Hallig Langeness im deutschen Wattenmeer und zurück nach Bremerhaven. Zwischendurch gab es ein leckeres Büfett.
Bei herrlichem Wetter ging es dann in den 22. Stock auf die Aussichtsplattform des Hotels »Sail City«, wo staunend der Blick über Stadt, Hafen, Weser und Nordsee genossen wurde.

Bei der anschließenden Freizeit ging leider ein Kind verloren. Nach längerer Suche wurde das Mädchen aber gefunden, sodass mit Verspätung der Fischereihafen angefahren wurde.  Kurz nach der Abfahrt von dort gab es noch ein Unwetter und Stau auf der Autobahn. Um 21 Uhr waren die Teilnehmer dann glücklich und erschöpft wieder in Schöppenstedt.