Ärger über unsachgemäße Wertstoffentsorgung

Ärger über Müllentsorgung in Sambleben

Foto (v.l.): Peter Haller, Philipp Ulrich, Kerstin Hübner, Rüdiger Bobka , Karl-Heinz Mühe und Andrea Föniger sahen sich das “Müllproblem” in Sambleben an.

SPD Fraktion debattiert Lösungen für Ortsteil Sambleben

Sambleben. Die Müllentsorgung über Abfallcontainer an öffentlichen Plätzen und Bereichen sorgt immer wieder für Ärgernisse. Dabei geht es vordergründig immer wieder um die nicht artgerechte Entsorgung bzw. das Abstellen oder gar arglose Wegwerfen von Pappe und Kleidung an den Containern. Besonders ärgerlich sind Glasflaschen, die vielerorts als Glasscherben zurückbleiben.

Auch die Abfallcontainer in Sambleben sorgten zuletzt für viel Ärgernis. Die Schöppenstedter SPD Fraktion war zu diesem Thema vor Ort und sah sich das Problem selbst an. “Immer wieder werden Unrat, Pappen und Glas einfach neben die Container geworfen. Jetzt wurde der private Standort auch noch gekündigt,” so Ratsfrau Kerstin Hübner.  “Nur Papier und Pappe aus privaten Haushaltungen dürfen ja über die Altpapiercontainer an den öffentlichen Wertstoffsammelplätzen entsorgt werden. Auch hier vermuten wir, dass es Verstöße gibt. Und zerborstene Flasche sind Ärgernis und Gefahrenstelle zugleich”, schob die Ortsvorsteherin nach. Währenddessen machten auch mehrere zufällig vorbei kommende Samblebener Bürger ihrem Ärger Luft.  Die Flaschenscherben waren dabei erstes Thema.

Bürgermeisterin Andrea Föniger und ihre Ratskollegen Rüdiger Bobka, Peter Haller, Karl-Heinz Mühe und Philipp Ulrich debattierten noch während der Ortsbesichtigung verschiedenste Lösungen. Aufstellen von Hinweisschilder, Videoüberwachung, Pflasterung des Platzes, Suche nach einem anderen Standort oder gar der Entfall von Containern waren nur einige der Überlegungen. Auf der nächsten in Kürze stattfindenden Fraktions-Sitzung wird das Thema Abfallcontainer in Sambleben ein Tagesordnungspunkt sein.